Dein Kinder ist unruhig beim Spazierengehen? Richtige Position im Kinderwagen

Dein Kind quengelt im Kinderwagen? Es ist müde und schläft nicht ein?

Dann mag es vielleicht daran liegen, dass es falsch herum im Wagen sitzt… Viele Eltern sind der Meinung, sie müssen ihr Kind so früh wie möglich nach vorne gucken lassen – „damit es was sieht“…

Dabei sollte man sich mal kurz in ein kleines Kind hinein versetzen. Die Verarbeitung im Gehirn ist noch nicht so schnell wie beim Erwachsenen. Die lauten Geräusche und schnellen Bewegungen durch Autos, Fahrräder und Straßenbahnen strömen ungefiltert auf das Kind ein. Sie sitzen tief und haben nicht den Überblick, den wir Erwachsene haben. Viele Kind beunruhigt und verängstigt das.

Richtige Position im Kinderwagen

Dabei ist es so einfach, ihm einen ruhigen und sicheren Hafen zu bieten: das Kind schaut einfach zu Mama und Papa! Ein Kind kann hinten heraus genau so viel sehen, wie nach vorne. Aber die Sicherheit, auf Mama oder Papa gucken zu können, lässt bei vielen Kindern den Puls sinken – und damit viel beruhigter (Ein-)schlafen. Vor allem beim Aufwachen sehen sie als erstes Mama und Papa – was kann da schöner sein!

Außerdem: es ist doch so schön, mit den Kind beim Spaziergang interagieren zu können – ihm die Vögel zu zeigen, zusammen zu lachen und ihm seine Fragen beantworten zu können. Oder ihm beim Schlafen zusehen!

Leider sind die meisten Buggies noch so gebaut, dass die Kinder nach vorne gucken MÜSSEN! Aber die richtigen großen Kinderwagen (z.B. Bugaboo, Emmaljunga, Hartan)  bieten meistens beide Sitzpositionen an, so dass man relativ leicht und flexibel wechseln und die richtige Position im Kinderwagen wählen kann.

Dabei kann man es keinem verübeln: die Werbung zeigt fast ausschließlich Kinderwagen, die nach vorne positioniert sind – sodass einem unbewusst suggeriert wird, das diese die richtige Position im Kinderwagen sei! Welch ein Schwindel!

Hier findet Ihr noch einen interessanten Beitrag zu diesem Thema.

Und hier ist ein interessanter Film, in dem gezeigt wird, wie sich ein Kind fühlt, das im Kinderwagen nach vorne guckt.

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